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Nikolaussprüche 2006

 

Dä alt Nikolaus isch i d’Pension
Find niemert gschiider als sin Sohn
Du bisch dä wo mis Amt wiiterfüert
Ich ha nid gwüsst wie me da früürt
Wänigstens weis dä Krampus wie dä Haas lauft
Wome da äs paar trochni Unterhose chauft

Weitere Sprüche zum Herunterladen:
nikolaussprueche-2006.pdf (137 KB)

Tauchwochenende Westschweiz 13. - 15. Oktober 2006

Obwohl wir zu unserer Fahrt nach Neuchâtel an einem Freitag, dem 13. starteten, konnte sich unsere Karawane pünktlich um 13:30 Uhr gen Westen in Bewegung setzen und kam unbeschadet an. Blessuren an Beinen und Zehen waren allesamt schon älter.

Am Nachmittag stiegen wir bereits in die Aare, die an dieser Stelle eine große Kurve macht. Kurz hinter unserem Einstieg stand ein riesiger Wels. Die Angaben zur Länge schwanken zwischen 1,50 m und 1,80 m. Mark taufte ihn auf den Namen (Big) Ben.

Vorbei an grünen und gelben Schwämmen, Krebsen und kleinen Fischen mussten wir über Muschelbewachsene Steine klettern, um die Gegenströmung am Ufer zu finden, was sich als nicht so einfach herausstellte.

Eine weitere imposante Entdeckung unter Wasser war Rolf! Kein Wels – ein Taucher. Er tauchte alleine und erzählte uns später, dass er an dieser Stelle schon 120 Tauchgänge absolviert hat und jeden Stein kennt. Mit seiner Telefonnummer für alle Fälle (falls wir mal wieder kommen) im Gepäck verließen wir nach einem üppigen Abendessen den „Grüenen Aff“ und die Aare in Richtung Neuchâtel.

Das Hotel Touring am Neuenburger See war klein und fein, das Parkplatzproblem groß und dank aufmerksamer Politessen etwas teurer. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir an die Areuse-Schlucht. Den langen Marsch zur Einstiegsstelle hatten wir erwartet, die starke Strömung allerdings nicht. Die meisten beschlossen an der Schlucht den Tauchgang besser nicht zu wagen. Einzig Adi und Peter K. kämpften sich durch. „Mental und physisch anstrengend“ lautete ihr Urteil. Dominik und Regina haben es wenigstens versucht, alle anderen verzichteten angesichts der Naturgewalten.

Trotzdem haben wir teils mit, teils ohne Ausrüstung einen wunderbaren Spaziergang an einem herrlichen Fleckchen Erde gemacht.

Unsere Fahrt ging weiter zum Neuenburger See an den Tauchplatz Boudry Plage. Karen, die Geburtstag hatte, lud zum Picknick ein. Vom See blies ein ordentlicher Wind und das Wasser schlug ziemliche Wellen. Fast alle gingen auf die Suche nach dem Badezimmer, welches man dort auf 11 m ins Wasser gestellt hat. Nur Dominik und Regina fanden es.

Zurück in Neuchâtel machten wir uns „ausgeh-fein“ und haben wieder wunderbar gegessen.

Da uns allen der Aare-Tauchgang so gut gefallen hat, haben wir das Programm für Sonntag kurzerhand geändert und Rolf angerufen. Der hatte frühestens in einem Jahr mit Margrits Anruf gerechnet. Es traf sich prima, dass er ohnehin mit Freunden dort tauchen wollte. So fuhren wir zeitig nach Altreu zurück, wo Urs, ein einheimischer Tauchlehrer, ein umfangreiches Briefing mit uns machte. Ben wartete an der gleichen Stelle wie am Freitag.

Diesmal fanden wir auch alle die Gegenströmung, die in verschiedenen Tiefen verschiedene Geschwindigkeiten hat bzw. nicht vorhanden ist. So kamen wir ohne große Anstrengung zurück an unseren Einstiegspunkt. Es war ein krönender Abschluss unseres Wochenendes. Im „Grüene Aff“ gab’s noch ein Mittagessen und wir machten uns auf den Heimweg.

tauchwochenende-westschweiz.pdf (96 KB)

Materialseminar mit Dani Uhland 7.10.2006

Neues Tauchmaterial kennen lernen und testen war unser Ziel an diesem regnerischen Samstag. Mit grossem Fach- und Hintergrundwissen, gespickt mit einer feinen Prise Humor, informierte uns Dani über die neuesten Entwicklungen und Trends. Angefangen bei der Maske, über Computer bis zur Digitalfotografie, zu jedem Ausrüstungsteil gab es Tipps und Fakten. Bei den faltenschlauchlosen Jackets scheiden sich die Geister und es wurde eingehend diskutiert über die Vor- und möglichen Nachteile oder vielleicht auch nur Vorurteile. Am Schluss waren sich alle einig, ausprobieren muss man’s.


Jeder konnte beim Tauchshop Uhland Testmaterial nach seiner Wahl fassen und so starteten wir zum Praxisteil. LED und Gasentladungslampen erleuchten den Grund des Bodensees, Taucher mit Airtrim Jackets schweben dahin, angetrieben von Flossen, welche man fast nicht mehr spürt. Aber der im Briefing von Pius angekündigte Wels wurde nicht entdeckt. Da hilft auch die Panorama Maske nicht oder die Maske Liquid Skin, die noch gar nicht im Verkauf ist. Dafür können wir uns nun an der Sonne umziehen und rundum ist man beeindruckt vom Testmaterial ob mit dem Kommentar: ‚interessant, aber ich bleib beim Alten’ oder ‚super, das muss ich haben’.

Horn, 07.10.06

061007MaterialseminarDani-Uhland.pdf (146 KB)