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Schönes Nikolaustauchen 2010 des Tauchclub Bubbles

Nicht weniger als 17 Nass- und Trockentaucher folgten gestern Sonntag dem jährlichen Ruf unseres Samichlaus, ihm unter Wasser zu begegnen. Nachdem Nikolaus, Krampus und Engel Gabriel am fernen Seeende untergetaucht sind, steigen zuerst die Nasstaucher ins Wasser, um ihm möglichst zügig zu begegnen; die Wassertemperatur beträgt gerade einmal 6°C. Neben den vielen Fischen im Winterschlaf finden sich auch viele Flusskrebs im Seegras. Der Beschlinger Weiher verändert sich momentan stark und das Seegras bildet eindrückliche Verwerfungen.
In dieser wunderbaren Stille erinnert nur das Bimmeln der Krampus-Glocke, dass der Niklaus auf uns wartet. Plötzlich können wir ihn auch im Wasser schwebend sehen. Krampus und der Engel Gabriel helfen ihm, alle Taucher per Handschlag zu begrüssen. Dieses Jahr wurde ausgesprochen gut tariert, so dass die Sicht auch nach dem Rendezvous noch als hervorragend bezeichnet werden konnte.

Wie jedes Jahr steigt dann pünktlich um 14 Uhr steigt dann der Samichlaus aus dem Wasser.  Erst erscheint nur die Spitze des Nikolausstabes, dann folgt langsam die Mitra und schlussendlich steigt der imposante Nikolaus mit seinem Gehilfen Krampus aus dem Wasser. Wie üblich, liest der Samichlaus aus seinem Goldenen Buch und rekapituliert sehr pointiert die Highlights des vergangenen Vereinsjahres. Es werden Erfolge und Brevetierungen verkündet, aber auch die lustigsten Pannen. Danke Samichlaus, dass Du das ganze Jahr so genau hinschaust.

Nach dem langen Warten bekamen endlich die wartenden Kinder ein „Chlaussäckli“ und jedermann konnte sich bei Tee, Glühwein und Grillwürsten warm halten. Vielen Dank and die Organisatoren, an die Grill- und Schank-Meister und an die Beschlinger Fischer für das Gastrecht. Dieses Jahr erhielt jeder Teilnehmer ein Duschtuch mit einem gestickten Bubbles geschenkt. Danke Samichlaus.

Fotos findet Ihr in der Bildergalerie (Photo Malu) Nikolaustauchen 2010

Kon-Tiki, November 2010

Mittels Fahrgemeinschaften gelangten wir am 1. November 2010 nach Luzern. Um 9.00h erwartete uns bereits die Kon-Tiki, unser Tauchschiff. Im Nu war das Material umgeladen und eine rekordverdächtige Anzahl Taucher und Begleitpersonen verliess den Hafen Richtung Weggis. Pius Kissling briefte die Teilnehmer und teilte auch die Gruppen ein. Beim "Elefänftli" wurde dann bei eher mässigen Sichtverhältnissen getaucht. Fast alle genossen trotzdem den Tauchgang. Daniel musste leider feststellen, dass er ungewollt das Lager gewechselt hatte zu den Nasstauchern, was er nicht ganz so lustig fand.

Nach dem Tauchgang brachte uns die Kon-Tiki nach Weggis ins Hotel Viktoria. Das Mittagessen mundete ausgezeichnet und gab auch Gelegenheit für ausgedehnte Gespräche.

Für den Nachmittagstauchgang hatten wir uns den Platz Untermatt unterhalb des Bürgenstocks ausgesucht. Die höher brevetierten Taucher wollten auf die Naue auf 38 m. Für die anderen führte der Tauchgang auf 15 bis 20 m am relativ steil abfallenden Gelände. Die Sichtweiten hier waren besser wie am morgen, sodass genüssliches Tauchen angesagt war. Selbst die Nasstaucher liessen es sich nicht nehmen und machten alle beim 2. Tauchgang mit.

Nach diesem TG gings dann gemütlich zurück nach Luzern. Auf der Kon-Tiki gabs den obligaten Spezial-Kaffee und dank Livia auch einen feinen Kuchen. Zufrieden traten wir dann die Heimfahrt an.

Fotos findet Ihr in der
Bildergalerie (Egon Fretz) Kon-Tiki 2010
und
Bildergalerie (Peter Marxer) Kon-Tiki 2010

Clubreise nach Camogli/Italien, 24.09.-02.10.2010

Was wir erwarteten:
Camogli in Ligurien zwischen Genua und Portofino am Mittelmeer an der Riviera de Levante. Eine sehr schöne alte an den Hang gebaute Stadt mit einer dem Meer zugewandten Fussgängerzone mit vielen Restaurants von der Spaghetteria bis zum teuren Fischrestaurant, Gelaterias und Bars mit Blick auf’s Meer.

Tauchen um die Halbinsel Portofino, wo die Gewässer seit 1999 Meeresschutzgebiet und deshalb sehr fischreich sind. Viel Sonne und Ferien.

Was wir vorfanden:
Empfangen wurden wir herzlich von Giulia und Roby von B&B Diving, aber auch vom Getöse der Wellen vor unseren Zimmerfenstern im Hotel La Camogliese. Wir richteten uns komfortabel ein in der Tauchschule, Flasche montieren, umziehen, Schlauchboot besteigen und 15 Min. später waren wir am Tauchplatz. Die Wellen waren so hoch, dass die Tauchplätze nahe an der Küste nicht empfehlenswert waren und so wurde unser Lieblingsplatz ein freistehender Unterwasser-Panettone namens ‚Isuela’ – sehr fischreich um nicht zu sagen – Fischsuppe - aber leider war die Sicht nicht so gut und die Dünung war bis unter 10 m spürbar. Dies wurde jedoch von Tag zu Tag besser, weniger Wellen, bessere Sicht, mehr Sonne und so erreichten wir den Höhepunkt am Mittwoch bei blauem Himmel, flachem Meer und feierten dies mit drei Tauchgängen. Wir sahen immer wieder Schwärme von Barrakudas, Makrelen, Barschen und entdeckten Drachenköpfe und Muränen in verschiedenen Grössen und vieles mehr.

Nach dem Tauchen erfreuten wir uns an der warmen Dusche und natürlich am Aperitivo, ob Latte Macchiato, Birra oder Crodino. Am Abend schlenderten wir gemütlich in der Fussgängerzone am Meer entlang und probierten verschiedenen Restaurants aus. Der Favorit war aber bald die Spaghetteria mit der tauchenden Köchin. Menu unter www.ilporticodicamogli.it

Zur Abwechslung fuhren wir mit dem Zug nach Sestri Levante zum Markt und nach Genua zum Shopping. Einige erkundeten die schöne Gegend wandernd und die Meisten genossen einfach das gemütliche Dolce-far-niente von Camogli. Zu Kurz kam eigentlich nur das ausgiebige Baden in Sonne und Meer.

Jeder hatte so seine persönlichen Highlights:
Annina und Daniel genossen die Tage vor der Hochzeitsreise mit uns beim Tauchen und ohne uns bei einer romantisch abenteuerlichen Wanderung um die Halbinsel San Fruttuoso.
Pius kam unverhofft zu einem Einzelzimmer; das einzige was ihn störte waren die Wellen, die so laut waren vor dem Zimmerfenster.
Patrick und Paul erlebten unvergessliche Tauch- und Wellengänge. Patrick feierte den 100sten und Paul seinen 111ten Tauchgang und dazu noch seinen ersten Deko-Tauchgang.
Jack resp. John kam auch zu einem Deko-Tauchgang, jedoch unverschuldet, zwar niveaugerecht tauchend aber mit wechselnden einheimischen Tauchlehrern. Er hatte kein Problem damit, aber sein Tauchcomputer, der sich für 48 Stunden auf ERR stellte. Jack’s Probleme waren nicht nur technischer Natur sondern vielerlei ander’s z.B. kam der von ihm angebotene Salsa Workshop die ganze Woche nicht zustande.
Michael ist definitiv auch kein Freund von Wellengängen, dafür hielten ihn die Einheimischen für ihresgleichen und so wurde er mehrmals auf italienisch angesprochen.
Dominique’s Buddy Number one war seine Kamera, die immer bei ihm war – wir freuen uns jetzt schon auf die Bilder! Regina begleitete die beiden in sicherer Distanz. Einmal tauchte sie auf nachdem Dominique schon auf dem Boot war und wurde stürmisch mit einem ‚Gruss aus der Küche’ begrüsst.
Margrit und Martin freuten sich auch sehr, dass das Meer immer flacher wurde und genossen die Woche in der harmonischen Gruppe.
Und nicht zuletzt der Chauffeur Reiner (aber mit H), der so ruhig und vertrauenswürdig mit dem Bus fuhr, dass für uns die Ferien im Clubheim begannen und dort wieder aufhörten. Era bellissimo!

Fotos findet Ihr in der Bildergalerie Camogli 2010

Bubbles queren den Walensee

Walensee-Schwimmen 2010

Am Donnerstag 12. August fand das alljährliche Walensee-Schwimmen des Tauchclub Bubbles statt.

Trotz strömendem Regen und bei kühlen 17° rüsteten sich 13 unentwegte Bubbles mit Flossen und Schnorchel zum traditionellen Schwimmen quer über den Walensee. Mit Booten wurden die Schwimmer, die sich mit einem dünnen Neoprenanzug vor der Auskühlung schützten, zur Bucht auf der gegenüberliegenden Seeseite nach Quinten-Au gefahren.

Von dort aus war das Ziel Murg in ca. 2 km Entfernung auf der anderen Seeseite nur noch sehr, sehr klein zu sehen und die Distanz schien enorm! In grösseren und kleineren Gruppen schwammen dann die Bubbles mehr oder weniger gradlinig auf das Ziel zu. Nach knapp 40 Minuten landete die erste Gruppe bereits in Murg. Einige Teilnehmer hatten mit Müdigkeit oder mit Krämpfen in den Beinen zu kämpfen, doch die Begleitboote waren für eine kurze Rast jederzeit zur Stelle. Joel Büchel aus Ruggell hat mit 12 Jahren zum ersten Mal mitgemacht und rief beim Ziel mit Stolz: „Hurrah, ich hab´s geschafft und es war überhaupt nicht anstrengend!“ Nach etwas mehr als 50 Minuten erreichten auch die letzten Schwimmer erleichtert das Südufer und freuten sich auf das geplante Grillfest.

„Schwimmen macht hungrig“ wussten die Unentwegten zu berichten und so freuten sich alle auf tollen Grillabend im Tauchclub, der wegen des strömenden Regens ins Clubheim verlagert werden musste. Ein grosser Dank geht an die Organisatoren, Helfer, Griller und Köche für diesen schönen Abend. Es hat riesig Spass gemacht.

Fotos findet Ihr in der
Bildergalerie (Photo Malu) Walenseeschwimmen 2010
und
Bildergalerie (Simone Wald) Walenseeschwimmen 2010

No Bubbles!

Keine laut blubbernd, aufsteigende Luftblasen sind in der Regel kein gutes Zeichen für die Art Gerätetauchen wie wir es gewohnt sind. Ganz im Gegensatz zum Rebreather. Dieses Kreislauftauchgerät ermöglicht ein stilles, blasenfreies Tauchen. Anlässlich des Sommertauchens konnten die Bubbles, diese etwas andere Art des Tauchens, im Freibad Buchs ausprobieren.

Unsere Freunde Mike und Tom vom Tauchclub Schaffhausen und Bubbles Mitglied Mark Schaer hatten ihre „Tauchmaschinen“ mitgebracht und unter fachkundiger Anleitung wagten einige Bubbles den blasenfreien Untergang. Schnell merkten auch die erfahrenen Bubbles, dass sie wieder zu Tarieranfänger wurden. Die in Fleisch und Blut übergegangene schnelle Feintarierung über die Lunge funktioniert nämlich beim Rebreather überhaupt nicht, weil ja das Gasvolumen nur zwischen Lunge und Gerät hin und her geschoben wird. Aber nach einigen unsanften Landungen am Boden des Schwimmbades stellte sich langsam das Gefühl für den Inflator ein und das Plumpsen ging in ein Schweben über.

Beeindruckend ist die Stille des Rebreathertauchens. Erst im Vergleich wird einem bewusst wie laut eigentlich unsere normalen Tauchgeräte sind und wie sich die Fische beim Erscheinen eines solchen „Blasenmonster“ fühlen müssen. Leider ist das Schwimmbad relativ Fischfrei und wir konnten uns nicht live von hautnahen Fischbegegnungen überzeugen, aber wir glauben unseren Instruktoren gerne, dass die Fische die Stille des Rebreathers lieben.

Mike und Tom haben ihre Geräte selbst gebaut oder modifiziert, daher sind sie mit der Technik des Rebreathers sehr gut vertraut. Beim anschliessenden Abendessen konnten wir  noch viele interessante Dinge über die Technik, Vorteile und auch die Gefahren des Rebreathertauchens hören.

Vielen Dank an euch drei für diese tolle Erfahrung und wer weiss, vielleicht machen in Zukunft einige Bubbles weniger Blasen.

Fotos findet Ihr in der Bildergalerie Freibad Buchs 2010

Bei Gusti und Heidi: Alles wie immer ... jedenfalls fast

Das Wochenende 26./27. Juni 2010 war das Bubbles-Tessin-Wochenende. Und es war das Wochenende, an dem Deutschland die Engländer mit 4:1 aus dem WM-Achtelfinal kickte. Das wird später noch wichtig.

Am Samstagmorgen, vor dem Aufstehen, haben wir uns am Club getroffen. Livia mit ihrem frischen Ein-Stern-Brevet mit Tochter Belinda und Peter Marxers Kollege Beat aus Schaffhausen, der der Nähe wegen mit uns taucht (ha ha), waren ganz neue Gesichter. Clemens, Pius, die kompletten Rütimänner (pünktlich drei Minuten vor Abfahrt) und ausgeglichene Walds ohne Valentin komplettierten den Konvoi. Martin und Margrit waren bereits einen Tag früher am Ziel, denn sie verbanden das Tauchen mit einem Besuch bei Jazz-Festival in Ascona.

Ohne Pause und den obligatorischen Stopp in Quartino fuhren wir ins Verzasca-Tal, wo auch M&M zu uns stiessen. Die waren zwar noch ziemlich mitgenommen, weil es schon hell wurde, als sie ins Bett gegangen sind, aber die geringe Strömung in der Verzasca ungenutzt zu lassen, wäre eine Sünde gewesen. An der Römerbrücke war bereits viel Betrieb, so blieben wir an der Pizzeria.

Lieber Nikolaus, merke Dir, dass unser Sportwart ohne Taucherbrille angereist ist!

Der Ein- und Ausstieg war beschwerlich, doch der Tauchgang machte alle glücklich. Beat sprang am Ende noch filmreif vom Felsen und beeindruckte nachhaltig! Und Flusstauch-Neuling Livia lernte einen ganz neuen Tauchgenuss kennen.

Weiter gings zur Maggia an den paradiesischen (und sehr vollen) Strand von Ponte Brolla. Wir haben gegrillt und gefaulenzt. Zum Glück waren nicht so viele Taucher da. Und so wurde auch dieser Tauchgang ein Genuss für alle. Eine SMS von Gusti riss uns los vom Deko-Bier und wir brachen auf nach Vira. Grosses Hallo und erfrischender Apèro, Dusche, Abendessen. Das Lokal war ein anderes, als in Jahren davor. Wir sind an den Flughafen gefahren, eine lauschige Pizzeria mit schönem Garten und gutem Essen gab uns die Grundlage für den feuchtfröhlichen Rest des Abends. Eine grosse Attraktion dort war ein zahmer Fuchs, der sich bei den Kellnern sein Abendessen abholt.

Später bei Gusti entdeckte Matteo auf einem seiner Streifzüge durchs Haus dessen Akkordeon. Er liess sich schon recht lange bitten, aber dann hat er gespielt. Und keiner von denen, die schon eine gefühlte Ewigkeit zu Gusti und Heidi fahren, hat das je erlebt. Alles Bitten der Kinder half nicht, Gusti spielte nicht lange und vertröstete den Nachwuchs auf den nächsten Morgen.

Matthias, Adi und vor allem Pius schliefen sehr gut, das konnte man hören. Am Morgen um acht erinnerte Matteo, bevor er irgendein anderes Wort aus dem mit Nuggi gefüllten Mund brachte, Gusti an sein Versprechen. So wurde unser Frühstück zur Matinee und allen hats gefallen.

Dann sind wir aufgebrochen und über den Pass gefahren. In dem See auf der Höhe (Lago Moesola, 2'065 m u. M.) gab es einen flachen, sonnendurchfluteten Abschluss-Tauchgang, von dem Margrit eine deutsche Flagge mitbrachte. Die entpuppte sich sich später am Tag als gutes Omen! Simone kommentierte Margits Fund mit einem "Hopp Schwiz", was wiederum die Kinder, insbesondere Paolina, veranlasste, den Ruf mit wehender Deutschlandfahne unter die Menschenmassen zu tragen. Einzelne von uns wollten dann beim Mittag nicht mit Deutschen an einem Tisch sitzen … Ist Quatsch, wir haben mit Mühe und Not zwei Tische gefunden, die nationale Trennung hat sich so ergeben. Dann waren wir alle wieder nett zueinander und haben uns verabschiedet.

Danke, liebe Heidi, danke lieber Gusti! Es war wieder wunderbar bei Euch.

Fotos findet Ihr in der Bildergalerie Tessin 2010

Abendwanderung Alp Gaudenza, 10. Juni 2010

Nachdem die letztjährige Abendwanderung guten Anklang gefunden hatte, wurde auch dieses Jahr wieder eine Abendwanderung durchgeführt. Obwohl der ganze Tag mehrheitlich düster war und dunkle Wolken am Himmel hingen, schien es das Wetter am späteren Nachmittag gut mit uns zu meinen. Die Wolken lockerten sich und einige Sonnenstrahlen blinzelten hervor.

Wir trafen uns um 18.30 Uhr beim Tauchclub in Schaan und fuhren anschliessend mit 2 LOSV-Bussen und einigen wenigen Autos Richtung Österreich. Weiterer Treffpunkt war in Frastanz. Ein Fahrer der Busse war sehrwahrscheinlich von der Schönheit Vorarlbergs so angetan, dass er die Ausfahrt nach Frastanz verpasste. Nachdem der besagte Bus einfach nicht auftauchen wollte, ging erstmal eine Suche per Telefon los. Aber nicht nur dem Fahrer schien die Gegend zu gefallen, denn anfänglich hörte auch keiner der Insassen das Läuten des eigenen Natels. Nachdem man nun eine Person erwischt hatte, konnten die Ausreisser zu unserem Treffpunkt gelotst werden. Danach ging es allesamt in einem kleinen Convoy Richtung Amerlügen.

Mittlerweile hatte sich das Wetter so verbessert, dass wir bei der Weiterfahrt die herrliche Gegend und sogar immer mehr Sonnenstrahlen geniessen konnten. Es ging zuerst auf normalen Strassen, später auf einspurigen, schmalen Wegen über Stock und Stein, bei denen sich die Autos ihren Weg durch hohes Gras bahnen mussten, das seitwärts in den Weg ragte. Wir parkten die Autos auf einem kleinen Parkplatz und liefen dann geschlossen in Richtung Alp Gaudenza.

Der gemeinsame Aufstieg zur Alp war sehr gemütlich und bot vor allem die Möglichkeit, sich mit anderen Tauchkollegen auszutauschen. Nach kurzen Waldabschnitten bot sich zwischendurch ein herrliches Bergpanorama an und man war froh, trotz des anfänglich schlechten Wetters dabei zu sein.

Bei der Alp Gaudenza angekommen, trafen wir auf Tauchkollegen, die mit dem Mountainbike zur Alp gefahren waren. „Hut ab“ vor solchen Vorbildern! Der Ausblick auf die Berge mit der mittlerweile sehr klaren Sicht und warmen Temperatur war atemberaubend. Bald darauf gab es Getränke und wir konnten uns vor der Hütte unter freiem Himmel mit feinen Käsknöpfli und Salat stärken.

Die Zeit verging wie im Flug und um 22.00 Uhr gingen die ersten Gruppen Richtung Abstieg. Dank mehrerer Tauchkollegen, die mit Stirnlampen ausgerüstet waren, verlief der Abstieg in der stockdunklen Nacht ohne Zwischenfälle.

Es war ein sehr schöner Anlass des Tauchclubs und den Organisatoren gebührt ein herzliches Dankeschön!

Fotos findet Ihr in der Bildergalerie Abendwanderung Gaudenza 2010

Antauchen (Ostertauchen), 05. April 2010

Am 5. April frühmorgens machte sich eine kleine Gruppe von engagierten Tauchern auf den Weg zum Zugersee. Der Osterhase war eine halbe Stunde früher gestartet, um im Wasser bereits die "Ostereier" zu deponieren. Der Himmel zeigte sich bewölkt und der eine oder andere Regentropfen fiel.

Um 9.00h nach dem Briefing gings ins Wasser. Jede Tauchpaarung musste als Anfangsaufgabe einen Punkt antauchen und sich ein eckiges Holzei abholen. Die Sichverhältnisse waren recht gut und nach 1/2-Stunde kamen alle wohlbehalten aus dem Wasser. Das gefundene Holzei konnte dann in jeweils 2 Schokoladehasen pro Tauchpaarung umgetauscht werden.

Nach einer kurzen Autofahrt gelangten wir nach Immensee, wo im Restaurant Baumgarten bereits Plätze für uns reserviert waren. Nach einem guten Mittagessen machte sich eine Gruppe für den 2. Tauchgang bereit, während einige darauf verzichteten uns sich auf den Heimweg machten. Die Taucher wurde jedoch belohnt mit einem eindrücklichen Steilwandtauchgang und guten Sichtverhältnissen. Das Wetter hatte sich inzwischen markant gebessert, sodass das Debriefing auf der Restraurantterrasse bei wunderbarem Sonnenschein und warmen Temperaturen abgehalten werden konnte. Nach einem Abschlussdrink gings's dann gemütlich Richtung Heimat.

Bildergalerie Antauchen 2010 am Zugersee

LOSV Schnuppertauchen, 13. März 2010

Schweben - atmen unter Wasser

Am 13. März 2010 hat der Tauchclub bubbles unter dem Patronat des LOSV zum Schnuppertauchen eingeladen. Das Hallenbad Eschen bietet dafür ideale Bedingungen, wo man nach flacher Eingewöhnungstrecke auf der Bahn in die „Tiefe“ der Sprunggrube (immerhin 3.8 m) absteigen kann. Ein eingespieltes Team von erfahrenen Tauchern und Tauchlehrern stellte die Tauchausrüstungen bereit. Diese wurde erklärt, der Ablauf des Tauchgangs besprochen und jeder musste einige Handzeichen für die Kommunikation unter Wasser kennenlernen. Gut vorbereitet ging‘s ins Wasser, Zeichen zum Abtauchen, OK und schon erlebt man die Ruhe, die Schwerelosigkeit, das Atmen unter Wasser, sich nach allen Richtungen drehen und wenden können. Alle waren ganz begeistert und sogar eine geübte Taucherin nutzte die Chance für einen Hallenbadtauchgang.

Bildergalerie LOSV Schnuppertauchen 2010

Flusstauchen Schaffhausen, 20. Februar 2010

Einmal mehr haben uns unsere lieben Freunde vom Tauchclub Delphin Schaffhausen am 20. Februar zum Flusstauchen eingeladen.

Ein Trupp von 10 Tauchern reiste frühmorgens zum Treffpunkt ARA Diessenhofen. Die Gedanken kreisten, ob wir denn wohl auch noch in der Gülle tauchen werden. Aber weit gefehlt. Fast die ganze Belegschaft der Delphine erwartete und bei Kafi und Gipfeli am Treffpunkt, wo Thomas ein exzellentes Briefing durchführte. Er ermunterte uns Seentaucher, es doch auch einmal mit Ausrüsting „Light“ zu versuchen, da der Spass um einiges grösser ist. So schnallten sich dann die meisten statt dem gewohnten Jacket, ein kleines schlankes Backpack mit Zusatzblei auf den Rücken.

Der Drifttauchgang ab der ARA war cool und entspannend, wenn man nur beachtet dass man immer mit dem Wasser und nicht dagegen schwimmen soll. Man erkannte aber jederzeit den Trainingsvorsprung der Delphine. Auf der Reise unter Wasser wurden Hechte und Äschen gesichtet. Gegen Ende des Tauchgangs wurde die UW-Landschaft dann richtig lebhaft mit Tuffstein-Felsen und kleinen Tälern. Diese Formationen haben dem Tauchgang auch den Namen „Felsentäli“ gegeben.
Den Rückweg zur ARA traten wir dann zu Fuss an, während unsere schwere Ausrüstung auf einem Pickup reiste.

Entsprechen hungrig genossen wir im Clubheim der Delphine, das direkt unter der grossen Brücke Downtown Schaffhausen liegt, eine tolle Gastfreundschaft mit ausgezeichnetem Essen. Die Zeit und Gespräche unter den Tauchkollegen warn extrem wertvoll und haben bereits zu weiteren gemeinsamen Plänen geführt.

Der Nachmittags-Tauchgang war dann um einiges anstrengender, da wir am Delphin Hausriff gegen die Strömung zu tauchen versuchten. Da wir von den Vorjahren schon einige Routine gesammelt hatten und der Rhein mit „nur“ 250 m3/sec. recht ruhig daher kam, reichte diesmal der Flascheninhalt bei fast allen für einen regulären Tauchgang. Es ist unglaublich, wie viel hier die richtige Technik ausmacht. Ich habe jedenfalls während des Tauchgangs immer wieder repetiert, was Slava mir gesagt hat: „Tauche mit dem Wasser und nicht dagegen“. Dieses ausserordentliche Erlebnis, das uns das Medium Wasser ganz neu erspüren lässt, ist ein Muss für jeden erfahrenen Taucher.

Danke, liebe Delphine, für diese tollen Stunden.

Bildergalerie Flusstauchen mit Tauchclub Delphin Schaffhausen

Eistauchen Klöntal, 30./31. Januar 2010

Die erste Herausforderung bestand in der Anreise, die manche nur mit Ketten bewältigen konnten. Durch tief verschneite Landschaft quälten sie sich nach oben in das kalte Klöntal. Insgesamt fanden sich 18 Taucher und zwei Landratten des Schaffhauser Tauchclubs Delphin und der Bubbles ein. Bemerkenswert an dieser Stelle ist, dass Adi als erster vor Ort war.
9 Uhr hielt er ein erstklassiges Briefing ab und bis 12.30 Uhr halfen alle, den Tauchplatz herzurichten. 50 Zentimeter Schnee erschwerten die Errichtung der Löcher und der "Sterne" zusätzlich.

Nach dem Mittag begann der Tauchbetrieb an den beiden Einstiegslöchern und jeder konnte zwei Tauchgänge á 15 Minuten in etwa acht Metern Tiefe absolvieren, die letzten kamen nach Anbruch der Dämmerung aus dem Wasser. Das hatte eine "Höchsttemperatur" von vier Grad. Kaum dem Loch entstiegen, froren die Anzüge zu harten Eisgebilden, es herrschte klirrender Frost. Zum Glück gab es ein Zelt mit Heizung.

Beim zweiten Tauchgang machte die Kälte sich auf unangenehme Weise bemerkbar, es gab Probleme mit der Ausrüstung, abblasende Automaten und eingefrorene Flaschenventile. Erschwerend kam hinzu, dass sich das Eis setzte und das Wasser auf der Oberfläche stand, so dass die Füsse immer schön frisch blieben. Das Wasser hatte aber auch einen entscheidenden Vorteil: Statt sich mühsam aus dem Loch zu quälen, hatten die Taucher die Möglichkeit, herauszuschwimmen ...
Am Abend gab es Käsefondue. Die Vernünftigen sind danach ins Bett, die Unvernünftigen etwas später.

Am Sonntagmorgen kamen zwei "Eistauch-Brevetanten" dazu und es gab noch einmal einen Tauchgang für jeden. Besuch kam auch, nämlich von der Produktionsfirma des Fernsehfilms "Charlys Comeback", der demnächst in und um Wildhaus gedreht wird. Die Leute wollten sich ein Bild vom Eistauchen machen. Danach räumten alle gemeinsam das Material zusammen.

Die Taucher von Delphin sagten, sie hätten noch nie so viel beim Tauchen arbeiten müssen, wie an diesem Wochenende. Beim geplanten gemeinsamen Flusstauch-Wochenende in Schaffhausen ziehen sie in Erwägung, eine Rhein-Putzete daraus zu machen und für die arbeitswütigen Bubbles extra einen Container Müll hineinzukippen.
Nach einem abschliessenden Mittagessen zogen alle wieder ihrer Wege - heim ins Warme!
Simone Wald

Eistauchen Klöntal

Bildergalerie (TC Delphin) Eistauchen Klöntal

Dreikönigsschwimmen 3.1.2010

Am Sonntag, 3. Januar 2010 veranstaltete der Tauchclub Bubbles aus Schaan sein traditionelles Dreikönigs-Schwimmen im Binnenkanal hinter dem Gymnasium Vaduz. Trotz eisiger Kälte stellten sich sieben Zweierteams den teils kniffligen Aufgaben neben, auf und unter dem Wasser. Das spärlich erschienene Publikum feuerte die Teams toll an und konnte sich bei Glühwein und Tee warm halten. An späteren Nachmittag stand der Sieger fest. Das Team Rütimann / Brunhart sicherte sich einen knappen Punktsieg vor dem Team Matt / Walch und dem Team Foresythe / Schwizer. Den Siegern gebührt viel Ehre und eine Gravur im Bubbles Wanderpreis.

Fast pünktlich um 13:30 starteten die sieben Teams zu Ihren acht Posten, die sich neben, auf oder unter Wasser befanden. Beim ersten Posten galt es, verschiedene Flüssigkeiten unter Wasser zu begutachten und zu degustieren, so dass Aussagen über deren Inhalt gemacht werden konnte. Beim Posten „Schweinegrippe“ galt es Spritzen mit einem Blasrohr auf ein Zielscheibe zu schiessen, die den Hintern eines Schweines darstellte. Danach durften die Taucher endlich wieder ins Wasser und mussten möglichst stilvoll von einem Schwebebalken abspringen und eine hoch hängende Glocke berühren. Den Tauchern musste das eine Saufreude bereitet haben; gab es doch einige die sogar mit einem Rückwärtssalto und Betätigung der Glocke mit der Flossenspitze ins Wasser sprangen. Beim nächsten Posten wurde dann mit einer Flosse am Fuss und einer an der Hand „Flossentennis“ gespielt und es galt so viele Ballwechsel, wie möglich zu spielen. Posten 5 hatte den Namen „Kutschenfahrt“ und ein Teammitglied musste den andern in einem Luftreifen schwimmend über eine Strecke im Wasser ziehen. Was die meisten nicht wussten, dass hier die Kür ebenfalls mit bewertet wurde. So konnte der Kutscher durch das Singen eine Liedes oder das Pferd durch Wiehern durchaus wichtige Zusatzpunkte gewinnen. Zum Verschnaufen durften die Teams dann am Posten 6 einen Papierflieger falten und starten. Auch hier hat es wichtige Zusatzpunkte gebracht, wenn der Flieger in den dicken Tauch-Handschuhen gefaltet wurde. Beim Pinguin-Rennen am Posten 7 mussten die Teams mit Flossen und verknoteten Füssen einen Parcours absolvieren, um dann beim Posten 8 noch ein Rätsel unter Wasser zu lösen. Der Trick hier war, dass man das Rätsel erst nach dem Abtauchen gesehen hat, und so das Hirn mit angehaltenem Atem mit Hochdruck arbeiten musste.

Fotos findet Ihr in der
Bildergalerie (Photo Malu) Dreikönigsschwimmen 2010
und
Bildergalerie (Simone Wald) Dreikönigsschwimmen 2010