Die mit den grosszügigen Chefs waren schon am frühen Freitagnachmittag vor Ort und absolvierten den ersten Tauchgang. Adi, Clemens, Livia, Martin und Margrit hatten da schon einen allerersten Tauchgang im Uri-See absolviert. Die letzten, Toni, Leandra und Belinda sowie Pius, Peter und Simone, kamen erst kurz bevor es kein Abendessen mehr gab. Dabei muss auch der Leidensdruck erwähnt werden, dem Simone ausgesetzt war. In Peters neuem SUV lief Radio Tirol und die spielen nur Schlager und Blasmusik. Kathrin hatte Geburtstag.
Am Samstag, 9 Uhr, fiel der Startschuss zum grossen gemeinsamen Rudeltauchen. Die Sonne setzte sich langsam aber sicher gegen den Regen durch. Die Tauchbasis ist wirklich interessant, viele Taucher wohnen da in kleinen Hütten. Somit war der Platz um die Hütten übersäht mit Material. Aber das Chaos hatte System.
Die Nichttaucherinnen Cornelia und ihre Tochter, Belinda und Leandra fuhren nach Füssen, um ein bisschen Geld in die Kleiderwirtschaft zu investieren. Die anderen Landratten waren Anina, Simone und Clemens, wobei Clemens nicht freiwillig an Land blieb, sein Ohr machte ihm mal wieder einen Strich durch die Rechnung (wie bei den Cocker-Spaniels, die haben auch ständig was mit den Ohren …). Überhaupt die ganzen Blessuren (des einen Leid ist des anderen Freud): Pius hat einen neuen Spitznamen, der da lautet „Spare ribs“.
Adi hat sich nass gemacht. An der Halsmanschette lief ihm Wasser rein. Nach einem üppigen Mittagessen auf der nahen Musteralp fiel der Startschuss zum zweiten Tauchgang. Adi wich auf seinen Ersatzanzug aus, riss die Halsmanschette ein und damit war für ihn der Tag gelaufen.
Bis zum späten Nachmittag, manche bis zum Abend, blieben wir an dem schönen Fleckchen Erde, bevor wir in unser Alpenhotel Ammerwald zurückkehrten. Kühles Ambiente, aber zweckmässig, auch das Halbpensionsessen war okay. Pius gestand, gelegentlich das Musikantenstadl anzuschauen, das war hoffentlich nicht ernst gemeint!
Der geplante Nachttauchgang fiel einem Gewitter zum Opfer, Dani T., Mike und Peter machten einen Early-Morning-Tauchgang.
Bei eisiger Kälte fuhren wir wieder zurück zur Tauchbasis, doch ausser Matthias, Mike, Pius, Peter, Dany und Dani entschieden sich alle für die Heimfahrt, der Tauchgang im Lechsee fiel geradewegs ins Wasser. Mistwetter!
S. Wald
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