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Silvestertauchen - 31.12.2012

Am 31.12.2012, wie es sich für einen Silvester gehört, trafen sich um 10.00 Uhr 20 Taucherinnen und Taucher beim Broder in Mols um am letzten Tag im Jahr noch einen schönen Tauchgang zu geniessen.

Nachdem auch die Letzten einen Parkplatz gefunden hatten, wurden die Tauchteams gebildet und bald darauf ging’s auch schon ins ca. 6 Grad „warme“ Wasser. Was folgte war ein schöner Tauchgang bei guter Sicht obwohl gegen Ende des Tauchgangs auch die eine oder andere kleine „Staubwolke“ durchtaucht werden musste.

Nach dem Tauchgang durften alle mit einem Glas Sekt auf das zur Neige gehende Jahr anstossen und sich mit einem heissen Tee oder Glühwein erwärmen. Wiederum war alles perfekt von unserem Sportwart Pius organisiert und so plauderten wir noch einige Zeit an diesem schönen Montag bevor es zum Essen ging.
Fünfzehn Hungrige trafen sich dann nochmals zum Mittagessen im Restaurant Churfirsten in Walenstadt. Bei Pizza oder anderen feinen Speisen wurde in gemütlicher Runde gefachsimpelt und die Highlights des vergangenen Jahres zum Besten gegeben.

Alles in Allem ein gelungener Tag, vielen Dank den Veranstaltern!
Und für einige war es, wie ich gehört habe, noch nicht einmal der letzte Tauchgang im 2012!

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Nikolaustauchen - 02.12.2012

Am 2. Dezember war es soweit. Wie alle Jahre wieder trafen sich viele Bubbels beim Beschlinger Weiher um Nikolaus und Schmuzli in den Tiefen des Sees zu besuchen und sie an Land zu begleiten. Bei eisigen Temperaturen hüllten sich die Taucher für ihr Unterfangen in Neopren. Nikolaus und Schmutzli erwarteten ihre Gäste bereits beim Unterwasserbaum. Nikolaus begrüsste jeden Taucher persönlich und überreichte allen ein Geschenk.

Aus dem Wasser gestiegen, nahm Nikolaus sein goldenes Buch zur Hand und berichtete so einiges über das vergangene Bubbelsjahr. Nun endlich waren die vielen wartenden Kinder an der Reihe. Nikolaus brachte jedem ein Sack voller Nüsse und Süssigkeiten mit.

Für Leib und Wohl der vielen grossen und kleinen Besucher war gesorgt. Mit Glühwein, Tee und einer warmen Grillwurst wurde die Kälte aus den Gliedern vertrieben.

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Tagesausflug Vierwaldstättersee - Kon-Tiki

Um 6:45 Uhr in der Früh, an diesem regnerischen Donnerstag,  trafen sich die Bubbles beim Tauchclub in Schaan. Als alle Tauchutensilien eingepackt waren fuhren wir los in Richtung Luzern.

In Luzern angekommen begrüsste uns glücklicherweise die Sonne. Pünktlich kam die Kon-Tiki, von der Tauchsportgruppe Luzern,  in den Hafen eingefahren. Nach ca. 40min Fahrt sind wir an unserem ersten Tauchplatz „Ober Nas“ angekommen. Bei noch kühlen Temperaturen begannen wir uns mit allen nötigen Sachen  auszurüsten. Wir haben dann unseren Tauchgang, bei guter Sicht, durchgeführt. Die Fische im Vierwaldstättersee hatten wohl leider auch Feiertag.

Beim gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Viktoria in Weggis herrschte eine gemütliche Stimmung mit gutem Essen. Ca. 14:00Uhr fuhren uns Ernst und René  mit vollen Bäuchen an den Bürgenstock für unseren zweiten Tauchgang.  Zwischen 34 und 38 Meter befindet  sich eine Naue, die im 19. Jahrhundert gesunken ist.  Auch hier war eine gute Sicht.

Nach langem frieren gab es nun endlich einen Kaffee mit Schuss und wir füllten während der Zurückfahrt zum Luzerner Hafen gemeinsam unsere Logbücher aus.

Es war ein wunderschöner gelungener Ausflug nach Luzern.

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Marmorerasee - 13.10.2012

Am 13. Oktober trafen sich acht Bubblesmitglieder für einen Ausflug an den Marmorerasee.

Als wir am Marmorerasee ankamen, hatte es gerade mal 1 °C und während des Briefings klapperten uns die Zähne. Als jeder seinen Buddy hatte, ging es ans Umziehen. Dies kostete bei der Kälte etwas Überwindung, aber die Vorfreude auf den Tauchgang war grösser. Erika blieb an der Oberfläche und fotografierte unseren Einstieg ins Wasser. Der Tauchgang im Stausee war sehr schön und die Sicht super. Nach dem Umziehen fuhren wir ins nahe gelegene Restaurant direkt am See. Dort genossen wir die schöne Aussicht und assen etwas zu Mittag. Als wir alle satt und aufgewärmt waren, kehrten wir zum Tauchplatz zurück. Diesmal gingen nur noch fünf Leute unter die Wasseroberfläche. Das waren Stefan, Adi, Clemens, Livia und Peter. Herbert und Nadja blieben zusammen mit Erika draussen. Als die fünf den Tauchgang beendet und sich umgezogen hatten, ging es wieder in Richtung Clubheim. In Savognin legten wir einen Zwischenstopp in einem Restaurant ein und füllten unsere Logbücher aus.

Es war ein schöner und gelungener Ausflug.

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Bubbles queren den Walensee

Am Donnerstagabend 9. August traten 14 mutige Schwimmer des Tauchlcub Bubbles zur alljährlichen Walensee-Überquerung von Quinten-Au nach Murg an.

Das Walensee-Schwimmen ist kein eigentliches Rennen, sondern soll vielmehr ein Gruppenerlebnis vermitteln, bei dem die Bubbles eine weitere Strecke zusammen schwimmen. Für diese See-Überquerung von 1.5 km werden die Schwimmer stets von drei Booten begleitet und jeder Taucher ist mit einem gelben Gasballon gut sichtbar gekennzeichnet. Der Anlass wurde vorgängig auch bei der Seepolizei gemeldet und alle Kursschiffe wurden über diesen Anlass informiert. „Die Sicherheit der Schwimmer hat oberstes Gebot, denn auf dem See herrscht an so schönen Abenden reger Bootsverkehr“, sagt Philipp Schwizer, Präsident des Tauchclubs. Da das Wasser „nur“ ca. 20° hat schützen sich die Schwimmer mit leichten Neoprenanzügen.

Im Anschluss ans Schwimmen fand das Bubbles Sommernachtsfest statt, wo sich alle Hungrigen Schwimmer und Helfer mit feinen Grilladen und Salaten stärken konnten.

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Freibad Buchs - 26.7.2012

Komisch, dachten sich viele Bubbles, als sie dieses Jahr vor dem Freibad in Buchs parkieren wollten, denn zur Abwechslung gab es diesmal keine Parkplätze direkt vor dem Eingang. Beim diesjährigen Freibadtraining strahlte die Sonne und somit waren auch noch andere Besucher ausser den Bubbles im Freibad in Buchs anwesend. Nachdem alle Taucher mit Sack und Pack eingetroffen waren und ihre Ausrüstung unter Beobachtung von vielen interessierten Augen vorbereitet hatten, gab es wie üblich eine kurze Begrüssung so wie ein detailliertes Briefing.

Nach und nach ging es dann ab ins kühle Nass. Alle frisch gekürten „Einsternler“ bekamen einen erfahren Taucher zugewiesen, die anderen konnten freie Buddyteams bilden. Im Wasser konnten verschiedenste Übungen gemacht werden und viele verrückte Taucherideen durften einmal in sicherer Tiefe und bei bester Sicht ausprobiert werden. Durch die zahlreichen Teilnehmer in diesem Jahr, wurde es hin und wieder etwas eng unter Wasser, doch der Spass blieb nicht aus.

Nach getaner Arbeit wurden dann die Geräte wieder auseinandergeschraubt und die Ausrüstungen zusammengepackt. Als dann alle trocken hinter den Ohren waren und der Magen zu knurren begann, servierte der Freibadkoch einen kunterbunten Salatteller und anschliessend je nach Wunsch Spaghetti arrabbiata oder Spaghetti bolognese. So konnten bei diesem wunderschönen Spaghettiplauschabend alle Bubbles das gelungene und super organisierte Freibadtraining ausklingen lassen.

Christine Büchel

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Tessinwochenende - 23./24.6.2012

Wir sind in den Regen gefahren. So etwas hat es noch nie gegeben!

Aber bevor der Regen kam, hatten wir zwei Tauchgänge, einen schönen in der St. Anna-Bucht und einen mit ohne Sicht in der Maggia in Ponte Brolla. Da wir erst unser Mittagessen zubereitet haben, waren alle anderen Taucher schon vorher im Wasser. Und so sah die Brühe dann auch aus. Das war enttäuschend für die, die das erste Mal dort waren und das waren in diesem Jahr einige. Neue Gesichter: Angelika, Ulrike, Nadja und Andrea, die sehr wohltuend unseren Altersdurchschnitt und Modemuffel beeinflussen, und Melanie und Matthias. Armin und Clemens (Danke für den Chrüter) kamen später, sie hatten mit Bernhard, der wieder nach Hause gefahren ist, einen Eistauchgang im Lago di Laghetti und weitere Tauchgänge an fernen Plätzen im Maggia Tal gemacht. Und dann waren da noch Pius (Danke für die Lunch-Logistik!), Peter M. und Peter K. (Danke, dass Du an eine Kamera gedacht hast!), Livia, Jürg und Claudia, Matthias und Simone, Michael und die kompletten Rütimanns.

Kaum bei Gusti angekommen, verdunkelte sich der Tessiner Himmel. Und trotz der mehrfachen Versprechen Gustis, dass in einer halben Stunde die Sonne wieder scheint, regnete es ununterbrochen. Aber irgendwas müssen wir ja doch richtig gemacht haben, denn als unser Termin zum Abmarsch in die Pizzeria näher rückte, versiegte das Wasser. Auf dem Weg nach unten stoppten wir noch bei Gustis Nachbarn, dort musste eine 250 Kilogramm schwere Stein-Tischplatte umgedreht werden. Die hohe Konzentration männlicher Besucher machte es möglich. Abendessen gab es in Quartino, dort, wo wir uns traditionell immer 10 Uhr zum Begrüssungs-und-wie-geht-es-weiter-?-Kaffee treffen.

Später musste Gustis gut gefüllter Kühlschrank herhalten. Es hat schon längere Nächte in Vira gegeben, aber lustig wie immer war es trotzdem. Beim Frühstück drehte sich das Thema mal wieder ums Schnarchen und um schnarchbedingte nächtliche Umzüge. Für Paolina und Matteo gab Gusti auf dem Akkordeon ein Privatkonzert im schlachtfeldgleichen Wohnzimmer, in dem sich noch Gepäck und Matratzen türmten. Das Wetter hatte sich mit uns versöhnt, es blieb den ganzen Sonntag schön. Nachdem wir die Spuren unseres Überfalls einigermassen beseitigt hatten, fuhren wir ins Verzascatal an den Tauchplatz Posse 1, danach gab es megagute Pizza und noch einen kleinen Abschiedstauchgang an der Römerbrücke für die, die noch nicht nach Hause wollten. Unsere neuen Mädchen waren begeistert von ihrem ersten Strömungstauchgang, den sie nicht ganz furchtlos angetreten hatten. Mädels, das war erst der Anfang. Und den habt ihr bravourös hinter Euch gebracht. Hut ab!

Lieber Gusti, Danke für Deine Einladung und die viele Arbeit, die Du dir gemacht hast! Es war wieder ein tolles Wochenende.

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Abendwanderung - 14.06.2012

Bei herrlichem Wetter trafen wir uns auf dem Parkplatz Gaflei, von wo wir ein paar Minuten später am Aussichtspunkt ankamen. Schnell die Stufen hoch gestiegen, erwartete uns eine atemberaubende Sicht auf das Rheintal. Der Einzige, der die schwindlige Höhe des Aussichtsturmes wenig genoss, war Miro, Astrid’s Berner Sennenhund. Als er, oben angekommen, bemerkte, wie tief es hinunter ging, trat er schleunigst wieder den Rückzug an.

Nach ein paar Gruppenfotos machten wir uns auf den Weg Richtung Silum. Vorbei an satten, mit Dotterblumen und unzähligen anderen Blühern übersäten Wiesen führte uns der Weg ca. 4 km Richtung Südost. Über Gnalp machten wir kehrt. Während der Grossteil der Gruppe noch ein paar Höhenmeter hinunterstieg, die es am Schluss wieder zu erklimmen galt, nahmen Renate, Astrid und ich die weniger anstrengende Variante, nämlich denselben Weg wieder zurück. Miro war ziemlich verwirrt, als sich sein „Rudel“ trennte und konnte es anfangs gar nicht fassen, dass die andere Gruppe sich davonmachte. Doch nach ein bisschen Winseln fing er sich wieder und trabte mit uns Richtung Gasthaus Matu, wo uns ein feines Essen erwartete.

Jetzt weiss ich auch, wie ein vegetarisches Schweinebratenmenu aussieht. Es war jedenfalls sehr gut und schmeckte – mit oder ohne Schweinebraten.

Nachdem noch ein Dessert genossen worden war, machten wir uns mehr oder weniger müde auf den Heimweg. Schön war’s.

Silvia

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Ostertauchen / Antauchen - 09.04.2012

Bei wenigen Plusgraden trafen sich weit über 20 Taucher/innen mit Anhang um 10.00h auf dem Parkplatz beim Tauchplatz Tiefenwinkel zur jährlichen Antauchete bzw. zum Ostereiersuchen.

Nachdem der Osterhase ja auch schon seit einiger Zeit Mitglied bei den bubbles ist, hat er gewissenhaft die Osternester schon versteckt. Beim Briefing wurden die Teams eingeteilt und ein Gehilfe des Osterhasen konnte jedem Team einen Tipp in Form der Tiefe des versteckten Nests mitgeben. So machten sich dann in der Folge jedes Team daran, bei relativ misslichen Sichtverhältnissen seine Aufgabe zu lösen. Die Erfolgsquote betrug halt leider nur 63 %, sodass später doch noch einige Suchaktionen folgend dürften.

Viele genossen einfach auch nur den Tauchgang. Nach der Antauchete konnte dank Elisabeth und Walter Frehner wieder eine alte Tradition aufgenommen werden. Es gab Heissgetränke entweder auf der Basis von Tee oder von Whisky, was ausgezeichnet mundete.

Im Anschluss daran waren Tische im Restaurant Brauhaus reserviert. Diese Gelegenheit nahmen viele wahr und es entwickelte sich noch ein intensiver kurzweiliger Austausch zwischen den Mitgliedern.

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Flusstauchen Schaffhausen - 03.03.2012

Auf Einladung der TC Delphin Schaffhausen traf sich eine muntere Schar von bubbles Tauchern beim Campingplatz in der Nähe von Diessenhofen. Tom, der Tauchleiter des TC Delphin hatte wieder einmal alles perfekt organisiert.

Wir wurden mit Schiff abgeholt und ca. 1.5 km flussaufwärts transportiert. Jeder bubbles Gruppe wurde ein erfahrener Flusstaucher des TC Delphin zu Seite gestellt und wir durften einen phantastischen Strömungstauchgang miterleben. Die Sichtverhältnisse waren nicht eben optimal und so liess es sich nicht vermeiden, dass auch einige Tauchpaare sich aus den Augen verloren. Es ist ja auch teilweise wie Achterbahnfahren unter Wasser. Nach 30 minütigem Unterwasserritt fanden sich jedoch alle bei Campingplatz wieder.

Danach war etwas Eile angesagt. Das Essen im Clubheim in Schaffhausen war schon vorbereitet. Alle Teilnehmer hatten natürlich entsprechend Hunger und es wurde herzhaft zugegriffen. Der Austausch mit unseren Freunden aus Schaffhausen ist immer wieder ein Erlebnis. Wir fühlen uns den Rheintauchern sehr verbunden.

Am Nachmittag stand dann noch für die, die Lust hatten, ein klassischer Flusstauchgang beim "Hausriff" der Schaffhauser auf dem Programm. Auch dies ist immer wieder ein Erlebnis und eine Herausforderung. Vor allen unsere Fluss-Newcomer Livia und Claudia wurden stark gefordert. 
Matthias und Peter hatten geplant, in Schaffhausen zu übernachten, weil sie am darauffolgenden Morgen noch einen Tauchgang in Überlingen machen wollten. Spontan entschlossen sich Claudia, Livia und Pius auch in Schaffhausen zu übernachten. Tom und Mike boten sich umgehend an, man könnte doch bei Ihnen übernachten, was natürlich von uns gerne angenommen wurde. Die meisten verabschiedeten sich dann am späteren Nachmittag für die Heimfahrt und liessen so diesen wunderschönen Tauchtag ausklingen.

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Eistauchen - 04.-05.02.2012

Der Wetterbericht hatte kalte Temperaturen vorhergesagt, aber mit -30° hatte wirklich niemand gerechnet! Trotz eisiger Kälte trafen sich 6 tapfere Bubbles und 4 Delphin-Taucher am Klöntalersee um ein frostiges aber spannendes Wochenende zusammen zu verbringen.

Um 10 Uhr war Treffpunkt im Restaurant, wo alle von Adi ein vorbereitetes und professionelles Briefing bekommen haben. Um Klarheit zu schaffen und zu unserer Sicherheit wurden für jeden Tauchgang 2 Personen, Sicherer und „Leinenhalter“ bestimmt. Alle waren auf die Tauchgänge gespannt. Für gewisse Leute war es eine Premiere, für die Anderen reine Routine.

Als erstes mussten wir das Loch schneiden. Adi, von allen Anwesenden unterstützt, machte sich als erster an die Arbeit und die Motorsäge unterbrach die Ruhe des Tals. Schnell war ein sehr sauber geschnittenes Dreieck vorhanden und als Orientierung wurden strahl förmige Wege vom Schnee befreit. Alles war bereit, Claudia und Livia warfen ein skeptisches Blick ins schwarze Loch, jedoch waren sie auf den Tauchgang sehr gespannt. Alle liefen zurück in Hotel um sich an der Wärme vorzubereiten.

Nicht nur Taucher waren dabei, es gab auch Begleiter: Claudia von Delphin Club mit dem treuen Hund und Jürg, der die Kälte trotzte und sich als unermüdlicher, frostfester Fotograf erwies.

Die wunderschöne Kulisse von strahlendem blauen Himmel und schneebedeckte Landschaft und die von Pius organisierten 2 Teekannen mit Schnaps genügten nicht die auf der Oberfläche wartenden Taucher von der Kälte abzulenken.

Die Kälte verursachte Schwierigkeiten mit der Ausrüstung. Vereisungen waren vorgeplant, anscheinend beunruhigten aber nur unsere Frauen, die plötzlich Respekt vor dem Tauchgang spürten aber sich nicht davon abhalten liessen. Oft wurde Geduld gefordert. Das gefrorene Material musste im Wasser aufgetaut werden, bevor die Unterwasser-Landschaft erforscht werden konnte. Von polaren Temperaturen fühlte man sich im 1° Wasser fast wie im Whirlpool. Ein 2. Tauchgang war wegen des gefrorenen Materials nicht denkbar. Alle Anwesende bewiesen sich wie immer als hilfsbereit, aufmerksam, kollegial. Lachen und Spass fehlten sicherlich nicht.

Ein spezielles Bild bot sich an die vorbei fahrenden Personenwagen an: Taucher liefen auf der Strasse wie tiefgekühlte Sardinen Richtung Hotel um sich an einem Heizkörper anlehnen zu können, langsam auftauen und endlich sich von den Taucheranzüge befreien zu können.

Am Abend genossen alle ein wohlverdientes, feines Essen und einen gemütlichen Abend in einem gespannten Kreis und nette Gesellschaft.

Am nächsten Morgen, nach einer fast für alle erholsame Nacht und ein gutes Frühstück, ging wieder los. Die Temperaturen waren noch tiefer und die extremen Bedingungen boten eine neue Herausforderung. Ein paar Personen entschieden sich gegen einen 2. Tauchgang. Also, kein falscher Ehrgeiz, Vernunft und Sicherheit waren immer auf der erste Stelle. Das Loch musst erneut wieder vom Eis befreit werden um die Tauchgänge zu ermöglichen.

Nach einem warmen Mittagessen, stellten wir fest dass nebst unseren Tauchanzügen auch unsere Autos mit der klirrenden Kälte zu leiden hatten. Mehrere Autos mussten überbrückt werden damit wir die Heimreise antreten konnten. Wir verabschiedeten uns von unseren Tauchfreunden vom Delphin Club, Schaffhausen und wir machten uns auf die Heimreise.

Ein Dankeschön an alle, die das Gelingen dieses wunderschönen Erlebnisses beigetragen haben!

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