Was wir erwarteten:
Camogli in Ligurien zwischen Genua und Portofino am Mittelmeer an der Riviera de Levante. Eine sehr schöne alte an den Hang gebaute Stadt mit einer dem Meer zugewandten Fussgängerzone mit vielen Restaurants von der Spaghetteria bis zum teuren Fischrestaurant, Gelaterias und Bars mit Blick auf’s Meer.
Tauchen um die Halbinsel Portofino, wo die Gewässer seit 1999 Meeresschutzgebiet und deshalb sehr fischreich sind. Viel Sonne und Ferien.
Was wir vorfanden:
Empfangen wurden wir herzlich von Giulia und Roby von B&B Diving, aber auch vom Getöse der Wellen vor unseren Zimmerfenstern im Hotel La Camogliese. Wir richteten uns komfortabel ein in der Tauchschule, Flasche montieren, umziehen, Schlauchboot besteigen und 15 Min. später waren wir am Tauchplatz. Die Wellen waren so hoch, dass die Tauchplätze nahe an der Küste nicht empfehlenswert waren und so wurde unser Lieblingsplatz ein freistehender Unterwasser-Panettone namens ‚Isuela’ – sehr fischreich um nicht zu sagen – Fischsuppe - aber leider war die Sicht nicht so gut und die Dünung war bis unter 10 m spürbar. Dies wurde jedoch von Tag zu Tag besser, weniger Wellen, bessere Sicht, mehr Sonne und so erreichten wir den Höhepunkt am Mittwoch bei blauem Himmel, flachem Meer und feierten dies mit drei Tauchgängen. Wir sahen immer wieder Schwärme von Barrakudas, Makrelen, Barschen und entdeckten Drachenköpfe und Muränen in verschiedenen Grössen und vieles mehr.
Nach dem Tauchen erfreuten wir uns an der warmen Dusche und natürlich am Aperitivo, ob Latte Macchiato, Birra oder Crodino. Am Abend schlenderten wir gemütlich in der Fussgängerzone am Meer entlang und probierten verschiedenen Restaurants aus. Der Favorit war aber bald die Spaghetteria mit der tauchenden Köchin. Menu unter
www.ilporticodicamogli.it
Zur Abwechslung fuhren wir mit dem Zug nach Sestri Levante zum Markt und nach Genua zum Shopping. Einige erkundeten die schöne Gegend wandernd und die Meisten genossen einfach das gemütliche Dolce-far-niente von Camogli. Zu Kurz kam eigentlich nur das ausgiebige Baden in Sonne und Meer.
Jeder hatte so seine persönlichen Highlights:
Annina und Daniel genossen die Tage vor der Hochzeitsreise mit uns beim Tauchen und ohne uns bei einer romantisch abenteuerlichen Wanderung um die Halbinsel San Fruttuoso.
Pius kam unverhofft zu einem Einzelzimmer; das einzige was ihn störte waren die Wellen, die so laut waren vor dem Zimmerfenster.
Patrick und Paul erlebten unvergessliche Tauch- und Wellengänge. Patrick feierte den 100sten und Paul seinen 111ten Tauchgang und dazu noch seinen ersten Deko-Tauchgang.
Jack resp. John kam auch zu einem Deko-Tauchgang, jedoch unverschuldet, zwar niveaugerecht tauchend aber mit wechselnden einheimischen Tauchlehrern. Er hatte kein Problem damit, aber sein Tauchcomputer, der sich für 48 Stunden auf ERR stellte. Jack’s Probleme waren nicht nur technischer Natur sondern vielerlei ander’s z.B. kam der von ihm angebotene Salsa Workshop die ganze Woche nicht zustande.
Michael ist definitiv auch kein Freund von Wellengängen, dafür hielten ihn die Einheimischen für ihresgleichen und so wurde er mehrmals auf italienisch angesprochen.
Dominique’s Buddy Number one war seine Kamera, die immer bei ihm war – wir freuen uns jetzt schon auf die Bilder!
Regina begleitete die beiden in sicherer Distanz. Einmal tauchte sie auf nachdem Dominique schon auf dem Boot war und wurde stürmisch mit einem ‚Gruss aus der Küche’ begrüsst.
Margrit und Martin freuten sich auch sehr, dass das Meer immer flacher wurde und genossen die Woche in der harmonischen Gruppe.
Und nicht zuletzt der Chauffeur
Reiner (aber mit H), der so ruhig und vertrauenswürdig mit dem Bus fuhr, dass für uns die Ferien im Clubheim begannen und dort wieder aufhörten. Era bellissimo!
Fotos findet Ihr in der Bildergalerie Camogli 2010